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Ausgezeichnete Generationen

Wenn wir mit Helmut Dönnhoff im Frühjahr zusammen den neuen Jahrgang verkosten, ist das weit mehr als eine Weinprobe: es ist ein Treffen, von dem wir Eindrücke mitnehmen, die unser Bild vom Jahrgang entscheidend prägen.
Nicht der einzelne Wein, nein, die Kollektion als Ganzes hat ein Niveau, welches ihn zu dem Ausnahmewinzer macht, der er nun einmal ist. Hier entstehen immer wieder in sich ruhende, feinstens ausgewogene, hyperelegante Weine. Vom Feinschmecker wurde er 2015 zur „Weinlegende“ ausgerufen. 2017 wurde er durch Sohn Cornelius zum Großvater „gemacht“.
Die Dönnhoff Weine werden schon seit Jahren von Cornelius bereitet, auch wenn das nicht groß kommuniziert wird. Der Generationswechsel soll von den Dönnhoff Fans gar nicht bemerkt werden. So hat es Helmut Dönnhoff auch schon gehalten, als er die Verantwortung von seinem Vater übernahm.
Der Gutsriesling ist saftig und dabei mineralisch, dass es eine Freude ist. Der überaus elegante, mineralische Tonschiefer verweist mit seinem Namen auf seinen Boden. Helmut Dönnhoff sagt dazu: „dieser Wein zeigt Land und Leute“. Mit der sanfteren Art der mittleren Nahe zeigt sich der Kahlenberg Riesling. Der Kahlenberg ist, wie auch der würzigere Höllenpfad, eine der großartigen Lagen, deren Ruhm durch äußere Umstände etwas verblasst ist. Helmut Dönnhoff hat hier in seiner Lehrzeit gearbeitet. Weil er um das Potential der Lage wußte, hat er sich die Filetstücke gesichert.
Das Grosse Gewächs aus dem DELLCHEN ist tiefgründig und sehr elegant, mit kühler Aromatik. Das „FELSENTÜRMCHEN“, aus einer Parzelle im Felsenberg, ist breiter angelegt und hat würzigere Aromen. Der komplexeste und kompletteste trockene Riesling ist die legendäre HERMANNSHÖHLE. Hohe Reife, extrem feine und elegante Linienführung, eingebunden in majestätische Wucht - es fällt schwer, bei diesem Wein nüchtern zu bleiben. Ein -GG- aus der Brücke wurde 2016 nicht erzeugt.
Die fruchtigen und edelsüßen Weine katapultieren den Gaumen dann endgültig ins Riesling-Wunderland. Ob süffiger Gutswein, rassiger Leistenberg, die super-elegante Spätlese Kirschheck, die herrlich saftige Spätlese aus der Monopollage Brücke oder aber die kompakte und dabei hochelegante Hermannshöhle - da stimmt einfach alles!
Die Auslese Hermannshöhle weist 2016 eine enorme Spannung auf und ein herrliches Süße-Säure Spiel. Die Auslese Brücke ist tiefgründig und hochkonzentriert. Das Süße-Säurespiel weist mit seiner Intensität und Dramatik in die Richtung eines Eisweins. Diese außergewöhnliche Brücke Auslese ist für die Versteigerung reserviert.
Legendär sind hier auch die edelsüßen Spitzen, die aber nur dann erzeugt werden, wenn es der Jahrgang wirklich hergibt.
Die Meisterschaft beschränkt sich jedoch nicht allein auf den Riesling - wie die feinen Burgunder zeigen. Der Weißburgunder ist ein Wein von hoher Eleganz, zart buttrigen Aromen und wunderbarer Balance. Er hat keine malolaktische Gärung durchlaufen, ebenso wenig wie die Selektionsqualität, die konzentrierter ist und eine zarte Holznote aufweist. Würziger, milder und daher vollmundiger präsentiert sich der Grauburgunder und noch ausgeprägter der Grauburgunder -S-.

Weitere Informationen finden Sie unter der Adresse: www.doennhoff.com

 

 

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