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Österreich & Ungarn – die Wiederentdeckung eines (Wein)Kulturraums - Februar 2022

Roland Velich stammt eigentlich aus einer "Weißweinfamilie", er selbst wandte sich mit MORIC erst einmal dem Rotwein zu und hat mit seinen Weinen den eleganten Blaufränkisch-Typ geprägt. Er hat den puren Blaufränkisch freigelegt, der oft von anderen Rebsorten maskiert wurde und von Überreife und neuen Barriques entstellt war. Zum Vorschein kam ein gleichermaßen kraftvoller wie fruchtiger Wein mit kühler, burgundischer Eleganz.
Auf der Suche nach großen Blaufränkisch-Lagen wurde er in Neckenmarkt und Lutzmannsburg, südlich des ungarischen Sopron und in Zagersdorf, nördlich von Sopron (immer auf österreichischem Gebiet), fündig. Hier gibt es alte Blaufränkisch Anlagen in Steilhängen auf vielfältigen Böden, darunter Schiefer, Lehm, Sand und vor allem Kalk.

Dass Roland Velich auch Weißwein machen kann, sogar außergewöhnlichen, zeigt er schon mit seinem Gutswein. Und er beweist Humor. Zum einen nennt er ihn untertreibend HAUSMARKE zum anderen verpasst er ihm den alles überbietenden Untertitel SUPER NATUREL. Ein subtil-bissiger Kommentar zum aktuellen Naturwein-Hype: Roland Velich macht schon immer natürliche Weine. Für seine Weißweine greift er vor allem auf die Grüner Veltliner und Chardonnay zurück. Der Veltliner war sehr populär im Burgenland, der Chardonnay ist es heute.

Duch persönliche Kontakte zu Winzer-Kollegen lernte Velich das großartige Potential ungarischer Weißweine kennen und wollte sie bekannter machen. Das führte zu den Moric Projects: Hidden Treasures zu finden und sie den Weinfreunden zugänglich machen!

„Verborgene Schätze“, gefertigt aus der Rebsorte Furmint, denn für Roland Velich ist Furmint das weiße Pendant zum Blaufränkisch, die originäre Rebsorte einer großartigen, aber durch ein unglückliches Jahrhundert in Vergessenheit geratenen Wein- und Kulturlandschaft. Kaum jemand weiß noch, dass das Burgenland bis 1918 zur ungarischen Reichshälfte der K&K Donaumonarchie gehörte! Das feine Gespür, das Velich für den Blaufränkisch bewiesen hat, zeigt er nun auch beim Furmint. Dem ersten Projekt in Tokaj folgte eine Cuvée von Furmint und Hárslevelü (Lindenblättrigem) mit dem Winzer Kis Tamás am Somló, einem alten Vulkankegel und Hotspot der ungarischen Weinszene. Projekt Nummer 3 kommt vom Balaton, dem größten Binnensee Mitteleuropas. Hier treffen Furmint und Rhein-Riesling aufeinander - und verstehen sich prächtig! In Tokaj arbeitet Velich nun mit Gergö Filep und präsentiert neben dem Moric Project auch einen klassischen Tokaj seines Partners.

Roland Velich stammt eigentlich aus einer "Weißweinfamilie", er selbst wandte sich mit MORIC erst einmal dem Rotwein zu und hat mit seinen Weinen den eleganten Blaufränkisch-Typ geprägt. Er hat... mehr erfahren »
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Österreich & Ungarn – die Wiederentdeckung eines (Wein)Kulturraums - Februar 2022

Roland Velich stammt eigentlich aus einer "Weißweinfamilie", er selbst wandte sich mit MORIC erst einmal dem Rotwein zu und hat mit seinen Weinen den eleganten Blaufränkisch-Typ geprägt. Er hat den puren Blaufränkisch freigelegt, der oft von anderen Rebsorten maskiert wurde und von Überreife und neuen Barriques entstellt war. Zum Vorschein kam ein gleichermaßen kraftvoller wie fruchtiger Wein mit kühler, burgundischer Eleganz.
Auf der Suche nach großen Blaufränkisch-Lagen wurde er in Neckenmarkt und Lutzmannsburg, südlich des ungarischen Sopron und in Zagersdorf, nördlich von Sopron (immer auf österreichischem Gebiet), fündig. Hier gibt es alte Blaufränkisch Anlagen in Steilhängen auf vielfältigen Böden, darunter Schiefer, Lehm, Sand und vor allem Kalk.

Dass Roland Velich auch Weißwein machen kann, sogar außergewöhnlichen, zeigt er schon mit seinem Gutswein. Und er beweist Humor. Zum einen nennt er ihn untertreibend HAUSMARKE zum anderen verpasst er ihm den alles überbietenden Untertitel SUPER NATUREL. Ein subtil-bissiger Kommentar zum aktuellen Naturwein-Hype: Roland Velich macht schon immer natürliche Weine. Für seine Weißweine greift er vor allem auf die Grüner Veltliner und Chardonnay zurück. Der Veltliner war sehr populär im Burgenland, der Chardonnay ist es heute.

Duch persönliche Kontakte zu Winzer-Kollegen lernte Velich das großartige Potential ungarischer Weißweine kennen und wollte sie bekannter machen. Das führte zu den Moric Projects: Hidden Treasures zu finden und sie den Weinfreunden zugänglich machen!

„Verborgene Schätze“, gefertigt aus der Rebsorte Furmint, denn für Roland Velich ist Furmint das weiße Pendant zum Blaufränkisch, die originäre Rebsorte einer großartigen, aber durch ein unglückliches Jahrhundert in Vergessenheit geratenen Wein- und Kulturlandschaft. Kaum jemand weiß noch, dass das Burgenland bis 1918 zur ungarischen Reichshälfte der K&K Donaumonarchie gehörte! Das feine Gespür, das Velich für den Blaufränkisch bewiesen hat, zeigt er nun auch beim Furmint. Dem ersten Projekt in Tokaj folgte eine Cuvée von Furmint und Hárslevelü (Lindenblättrigem) mit dem Winzer Kis Tamás am Somló, einem alten Vulkankegel und Hotspot der ungarischen Weinszene. Projekt Nummer 3 kommt vom Balaton, dem größten Binnensee Mitteleuropas. Hier treffen Furmint und Rhein-Riesling aufeinander - und verstehen sich prächtig! In Tokaj arbeitet Velich nun mit Gergö Filep und präsentiert neben dem Moric Project auch einen klassischen Tokaj seines Partners.

Der Blaufränkisch Standard
Trockener Tokajer!